Schöne Städte Deutschlands
Fulda
Fulda

Fulda: einst Inbegriff eines düsteren Erz-Katholizismus und eine seiner festesten Bastionen. Barocke Pracht-
bauten als Inkarnation einer zu verurteilenden Ver-
bindung von kirchlicher und weltlicher Macht. Heute eine freundliche, bayrisch angehauchte Atmosphäre in einem weitläufigen, hellen Stadtbild, in das spätestens in den 90er Jahren das nun die deutschen Städte beherrschende, leichte Freizeit- und Konsumleben eingezogen ist. – Der hier vorgestellte Weg ist eine Halbtagesroute für Fußgänger.

Von der Königstraße zum Bonifatiusplatz

Eine gute, aber unkonventionelle Parkmöglichkeit mit kurzem Fußweg in die Altstadt ist die Königstraße.
Man kann gegenüber dem Finanzamt parken und
den Geheimweg in die Altstadt nehmen.

Bald kommt man zu einem der vielen historischen Plätze: Unterm Heilig Kreuz. Bis dahin hat man schon einige Kirchen und andere Sakralbauten gesehen, Fachwerkfassaden in der Altstadt bewundert, unzählige Cafés genutzt oder links liegen gelassen
und vielleicht einen der vielen Läden besucht.

Vom Heilig Kreuz kann das nächste Ziel der Bonifatius-
platz sein, der umringt von fulminanten historischen Gebäuden das pulsierende Zentrum Fuldas ist. Die Fußgängerzone hat man hier schon verlassen.

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Dom und Dommuseum

Der Dom wird von einem riesigen leeren Platz
umgeben, der diesem Wahrzeichen Fuldas eine gewisse distanzierte und fremde Anmutung verleiht.

Auf alle Fälle lohnt es sich, links am Dom vorbei zu gehen, denn man wird mit einer bestrickend schönen Gartenanlage am Dommuseum belohnt.

Begleiter für hier und den ganzen Stadtrundgang ist der Dehio Führer: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Hessen II. München 2008.
 

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Im Schlosspark

G
egenüber vom Dom, auf der anderen Seite der Bonifatiusallee laden die ausgedehnten Grünanlagen des Schlossparks zum Verweilen ein. Hier hat man rechter Hand die Parkseite des Stadtschlosses und
links die ungewöhnlich schöne und großzügige Orangerie, wo es auch ein Restaurationsangebot
gibt und wo sonntags Musik spielt.

Der zunächst 1719/20 angelegte Park wurde im
19. Jahrhundert nach dem Stil der damals modischen englischen Landschaftsparks umgestaltet.
 

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Karlstraße, Buttermarkt und Steinweg

Der südöstliche Teil der Altstadt wird stark von der Karlstraße und vom Buttermarkt geprägt. Hier reihen sich die Cafés, die Restaurants und die Läden Glied an Glied, wobei in letzteren scheinbar in erster Linie anspruchsvolle Dekoration verkauft wird.

In diesem Viertel gibt es auch sehr empfohlene Restaurants: Der Goldene Karpfen am Severiplatz (Simpliziusbrunnen) und Vini e Panini in der Steinstraße gegenüber von Karstadt.

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Die Fotos entstanden Ende Juli 2013.
Nikon D700, 50 mm 1.4 G.

Auf die Previews klicken.

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