Herzogtum Nassau

Nassauische Residenzen
 

Mediatisierte Residenzen
 

Die nassauische Geschichte ist gekennzeichnet durch eine unablässige Folge von Erbteilungen und erneuten Zusammen-
legungen, an deren Ende – von Napoleon ins Leben gerufen und in endgültiger Form vom Wiener Kongress geformt –
das Herzogtum Nassau (1806-1866) stand.

Die nassauischen Residenzen reichten von heute noch bedeutenden Landeshauptstädten wie Wiesbaden und Saarbrücken bis zu verschlafenen Westerwald-Dörfern wie Beilstein.

Unter “Residenzen” werden im Folgenden nicht nur die eigentlichen Regierungssitze, sondern auch Sommer-, Nebenresidenzen und ähnliches verstanden.

Ebenso zahlreich und vielfältig wie die eigenen Regierungssitze sind die von Nassau in Besitz genommenen (“mediatisierten”) Residenzen anderer Fürsten, sowohl weltlicher als auch geistlicher, vor allem im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses 1803.

Das Schicksal der Mediatisierung widerfuhr dem Herzogtum Nassau schließlich selbst, als es 1866 von Bismarck annektiert wurde und zusammen mit Hessen-Kassel zur preußischen Provinz Hessen-Nassau herabsank. Innerhalb dieser lag das ehemalige Herzogtum Nassau dann im Regierungsbezirk Wiesbaden.
 

Herborn Schloss Engers

Herborn
 

Engers
 

Hadamar Rathaus Alt-Höchst

Hadamar
 

Höchst am Main
 

Beilstein im Westerwald Eltville

Beilstein
 

Eltville am Rhein
 

Hachenburg

Hachenburg
 

Westerburg

Westerburg im Westerwald
 

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