An der Lahn
Wetzlar
Wetzlar

Goethe fand Wetzlar angeblich nicht besonders schön. Aber die Stadt hat ihn während seines Aufenthalts 1772 zu dem besonders schönen, melancholisch-romantischen und ungemein einflussreichen Werk “Die Leiden des jungen Werther” inspriert. Deshalb wurde die französische Redewendung „Le printemps de génie” (Der Frühling des Genies) geprägt.

Wetzlar zu fotografieren, birgt einige Schwierigkeiten. Die großen Höhenunterschiede und dadurch entstehende, extrem stürzende Linien, überall Autos und Verkehrsschilder, die schmalen Gassen mit schrägem Lichteinfall und dadurch sehr starken Kontrasten. Und schließlich sind die meisten bekannten Motive schon x-mal fotografiert worden.

Ich habe deshalb versucht, ein bißchen Szenerie, interessantes Licht und natürlich den Frühling einzufangen. Ich fand insbesondere das Zusammenspiel zwischen der Architektur der Altstadt auf der einen Seite und Farben und Formen der frühlingshaft belaubten Bäume reizvoll. Hier und da ist es nur ein einziger Baum oder eine kleine Baumgruppe, die frisches Leben in die Stadt bringt.

Aufenthalt in Wetzlar

Zum Besuch der Altstadt habe ich immer am liebsten an der Hospitalkirche (Zufahrt Langgasse) geparkt. Von da geht man über die schöne Lahnbrücke und weiter in die Altstadt hoch.

Worauf man sich dort konzentriert, bleibt jedem selbst überlassen. Kirchenbesichtigungen, “auf Goethes Spuren”, einkaufen oder einfach ein bißchen flanieren.

Es gibt schier unzählige Restaurants, Bistros, Cafés. Es empfiehlt sich, beim “Wirt am Dom”, einem guten Italiener, einzukehren. Bei entsprechendem Wetter kann man draußen auf dem Domplatz sitzen.

Die Fotos entstanden an einem Aprilmorgen 2011.
Nikon D700, Nikkor 28-105mm/3,5-4,5 D.

Auf die Previews klicken.

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