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Vor Weihnachten eine Sumpfmeise im Geäst des Blauregens. Dann einige
Tage mit wenigstens ein bißchen Schnee, der aber nicht lange liegen bleibt... An den Vogelhäuschen, die ich jetzt rausgestellt habe, sofort Betrieb. An dem kleinen, das etwas weiter weg vom Haus steht, Dompfaffen
und Feldsperlinge, später ein Eichelhäher, am großen unter der Japanischen Kirsche und nur wenige Meter vom Küchenfenster entfernt drei Kohlmeisen und zwei Blaumeisen. Sogar ein Kleiber findet sich ein. Dann kommen
die Amseln.
Um den Jahreswechsel herum gibt es etwas Frost, aber es bleibt trocken. An einem dieser Tage ein wirklich ungewöhnliches Bild: gleich vier Eichelhäher befinden sich auf dem Grundstück. Sie
gruppieren sich auf und unter dem alten Pflaumenbaum, wo sie scheinbar noch vertrocknete Pflaumen finden. Einer Elster paßt das gar nicht und nach ihrem Erscheinen ziehen die Eichelhäher ab, obwohl sie doch in der
Übermacht sind.
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