Home
2003/
2004
2002/
2003
2001/
2002
2000/
2001
1999/
2000
1998/
1999
1997/
1998
1996/
1997
Peters Gartenseiten
Vogel-Tagebuch

Winter 2001/02

Vor Weihnachten fängt es stark an zu schneien, so wie seit dem Winter 1996/97 nicht mehr. Nachts herscht teils strenger Frost. Die Vogelhäuschen (väterlicherseits wurde ein großes neues Prachtexemplar beigesteuert) sind zeitig draußen.

Besucher in den ersten Tagen: Amseln, Meisen, ein Eichelhäher,

Frühling 2002

Sommer 2002

Herbst 2002

Schnee auf Stauden

Dompfaffen, ein Grünfink, Feldsperlinge. Nach einer Woche Frost und Schnee erhöht sich die Zahl der Feldsperlinge. Buchfinken und eine Heckenbraunelle tauchen auf.

Am Tag nach Weihnachten fliegt ein Dompfaffenmännchen gegen das Küchenfenster. Benommen bleibt es im Schnee liegen, wird von mir geborgen und auf der Terrasse an der Hauswand, geschützt hinter einem Übertopf und einigen Steinen, in Sicherheit gebracht. Wenige Minuten später ist der Dompfaff schon wieder verschwunden. Erleichterung. Wie warm er sich angefühlt hatte, im Schnee und in der Kälte. -

Kein Gedrängel gibt es, wenn der Eichelhäher kommt. Bei weitem der größte Vogel, der an der Futterstelle sitzt. Ruhig nimmt er die Körner auf, kontrolliert nach jedem Happen mit sanft wiegendem Kopf die Umgebung. Er wirkt majestätisch. Er bleibt, bis er satt ist. - Solche Vögel kommen nur an Futterstellen, die geschützt sind und nicht direkt am Haus liegen.

Nach 3 Wochen winterlichem Wetter verstärken sich die Aktivitäten rund ums Haus. Ein Grünspecht hackt an der Wurzel der japanischen Kirsche, da wo der Boden sich zum Stamm hoch wölbt, nach Ameisen. Ein Buntspecht und ein Mittelspecht (?; ähnlich wie der Buntspecht, aber kleiner) kommen zum Meisenknödel. Eine Haubenmeise erscheint kurz, ehe sie von einer Amsel wieder vertrieben wird. Der Buntspecht taucht in den folgenden Tagen noch mehrmals auf. - Endlich erscheinen auch die Feldsperlinge in der erwarteten größeren Anzahl.

Vier Wochen dauert die winterliche Phase. Es fällt so viel Schnee wie seit vielen, vielen Jahren nicht mehr.

Der sehr milden Phase, die um den 20. Januar herum beginnt, halten die Schneemassen aber nur wenige Tage stand.

Ende Januar seltene Gäste: zusammen mit einem weiblichen Dompfaff finden sich zwei weibliche Bergfinken vor dem Haus ein, um die Reste des Vogelfutters zu verwerten. Bergfinken gab es hier zuletzt im kalten und strengen Winter 1996-97. Von den Buchfinken unterscheiden sie sich durch die intensivere Färbung und den Scheitelstrich, der über Hinterkopf und Nacken zieht.

Rotkehlchen

Ende Januar / Anfang Februar ist es extrem mild, an windgeschützten, zum Süden hin gelegenen Stellen geradezu warm. Am 31. Januar (!) sehe ich an einer solchen Stelle im Wald einen Zitronenfalter. Überleben kann er kaum. Was soll er als Nahrung finden? Wie lange kann er ohne Nahrung auskommen? Wird er wieder in Kälteschlaf fallen, sobald der Frost zurückkehrt? Und frieren wird es ganz sicher noch mal.

Im Garten fangen die ersten Pflanzen an zu blühen: Primeln, Männertreu, die Christrose, und in wenigen Tagen werden die ersten Schneeglöckchen blühen.

E