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Der Juni bleibt traumhaft sommerlich, unterbrochen von 1-2 Tagen gewitterlichem Regen. Viele erfolgreiche Bruten der Singvögel
sind die Folge.
Zum ersten Mal kann ich Hänflinge bestimmen. Das Männchen mit rotem Brustkleid sitzt morgens früh auf dem ostwärts gelegenen
Giebel und pfeift. Das Weibchen turnt mit den Kohlmeisen in den Zweigen der japanischen Kirsche herum.
Wacholderdrosseln fliegen aufgeregt und laute Geräusche von sich gebend im Garten herum, als eine Elster in ihr Gebiet
eindringen will.
Auf der gemähten Wiese sehe ich in einer geschützten Ecke einen Vogel, der nicht im Bestimmungsbuch enthalten ist. Ein
Zwischending zwischen einer Drossel und einem Eichelhäher.
Der Juli ist warm, aber insgesamt recht wechselhaft. Immer noch füttern mehrere Vogelarten ihre Jungen.
August. Spätsommer. Es ist warm, aber nach wie vor leicht wechselhaft.
Zum ersten Mal sehe ich einen Gartenbaumläufer im Sommer an der japanischen Kirsche. Sonst kommen sie im Winter.
Die Eberesche hängt übervoll mit Früchten. Vor allem die Dompfaffen sitzen leicht zirpend schon drin.
Ab Mitte August bis zum Ende des Monats wird es immer wärmer und schwüler. Ein Platzregen fällt nur an einem Tag, aber genug, um
den Garten zu wässern!
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