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noch die letzten vertrockneten Beeren.
Seltener sehen wir: Sumpfmeise (?), Stare, einen Kernbeißer. Einmal war sogar ein wunderschöner Grünspecht zu Gast.
Seit den
Wintertagen um die Jahreswende 1996/97 nicht mehr gesehen haben wir den Gartenbaumläufer. Ob er noch lebt?
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Im Frühling 1997 konnten wir weitere Arten entdecken und bestimmen: ein kleiner Schwarm Zeisige labte sich an den Blüten unserer
Weide, ein Gartenrot- schwanz sucht immer wieder die Wiese vor unser- em Küchenfenster nach Insekten ab und ein Kleiber
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läuft in bekannter Manier an einem Baumstamm hoch. Ehe die Bäume richtig belaubt waren, zeigte sich auch deutlich ein Paar Mönchsgrasmücken.
In den Mai- und Junitagen gibt es Vogelfamilien zu sehen. Die jungen Meisen balgen sich und schlagen aufgeregt mit den Flügeln, um den
Eltern zu signalisieren: "Hab noch Hunger!"
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Eine Wacholderdrossel zeigt ihrem Jungen an unserer Hecke entlang, wo es gute Schnecken zu finden gibt und wie man durch
ordentliches Herumwälzen im Gras und Dreck den Schleim abwischt, damit man sie auch runterkriegt.
Ein junger Grauschnäpper fliegt von Baum zu Baum. Diese Art ist ziemlich scheu.
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Kurz war auch ein wunderbar gefärbter Buntspecht zu Gast.
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Weitere Vogelarten tauchen auf: sicher konnten wir einen Fitis (*) bestimmen, während diverse Grasmückenarten
nicht leicht zu definieren waren.
Endlich ist wieder ein Gartenbaumläufer-Pärchen da!
Mit einer jungen, sehr hell gefie- derten Amsel schlossen wir Freundschaft. Sie kommt sehr nah ans Haus, und verirrte sich
sogar im Wohnzimmer und im "Stall". Traurig: Mitte August wurde sie überfahren.
Im Spätsommer machte es uns immer wieder sehr viel Freude, den kleinen wendigen Fitisen (*) zuzu- schauen. Im Flug fangen
sie Insekten und bleiben manchmal dabei in der Luft stehen. Besonders unser Baum mit den
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überreifen großen Pflaumen war ein besonderer Anziehungspunkt für sie.
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Herbst 1997
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Einen großen Vogel, der sich mehrmals in unserem Garten aufhielt, konnten wir nicht sicher bestimmen. Ein junger Eichelhäher?
Häufig sind jetzt wieder Bergfinken und Dompfaffen in unserer Eberesche zum Frühstücken da. Im Garten und in den Hecken, in
denen wir noch Stauden stehen lassen, holen verschiedene Vogelarten sich ebenfalls gerne Samen. Eindeutig konnten wir eine Sumpfmeise bestimmen. Im Spätherbst zeigen sich hin und wieder Buntspechte
und Kleiber.
Leider konnten wir ein schönes Grauspecht-Weibchen, das an einer
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Flügeldeformation litt, nicht mehr retten. Nachdem wir es mehrere Tage versorgt hatten, mußte es in der Gießener Vogelklinik eingeschläfert
werden. Eine Woche später sahen wir ein Grauspecht-Männchen (mit roter Haube) in unserem Garten nach Ameisen suchen.
Endlich sehen wir auch wieder einen Gartenbaumläufer!
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