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Peters Gartenseiten
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Mit welchen Pflanzen kann man umziehen?

Hat man einen größeren Garten, wird man unweigerlich eine Auswahl treffen müssen, welche Pflanzen man mitnehmen (kann). Dies wird in aller Regel nicht ohne Schmerzen abgehen.

Sträucher inklusive Rosen eignen sich prinzipiell gut, aber nur, wenn sie das Alter von einigen wenigen Jahren noch nicht überschritten haben und auch noch nicht zu mächtig geworden sind. Ich mußte u.a. eine komplette gemischte Hecke mit Haselnuß, Felsenbirne, Weißdorn, Schneeball und anderen Sorten zurücklassen.

garten_hirzenhain

Im Hintergrund ein Teil der von mir gepflanzten Hecke: “unumziehbar”.

Bei Rosen zum Beispiel gilt eine Altergrenze von ca. 7 Jahren, so sagte es mir ein Züchter. Und tatsächlich haben fast alle meiner weit über 50 Rosen zweimaliges Umsetzen innerhalb von eineinhalb Jahren ganz gut vertragen. Nur 2 Exemplare sind eingegangen, und 2 weitere Exemplare kümmern so stark, daß ich sie wohl ersetzen werde.

Rosen müssen stark zurückgeschnitten werden, wenn man sie umsetzen will. Das bringt mit sich, daß sie ihre frühere Pracht oft nach Jahren (oder nie wieder?) erreichen.

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Auch sie war bereits zu mächtig geworden und mußte schweren Herzens zurückgelassen werden: Yellow Charles Austin. Als wüßte sie es, blühte sie im letzten Jahr besonders überschwenglich für uns.

Sträucher und Bäume kann man natürlich nur bis zu einer gewissen Größe noch selbst umpflanzen. Für ältere Exemplare bräuchte man einen teuren Auftragsdienst. Ich versuche immer, so viel wie möglich vom Wurzelballen inklusive Erde zu erhalten, so daß die Feinwurzeln nicht komplett absterben.

Stauden umzusetzen, ist zwar einerseits aufgrund ihrer Größe und des meist irrelevanten Altersfaktors relativ unproblematisch. Jedoch muß man streng auf Feuchtigkeit achten, da man Stauden im Frühjahr umsetzt. Im ersten Jahr muß viel gegossen werden.

Es gibt Einzelfälle, die besonders problematisch sind. Herkömmliche Pfingstrosen werden, obwohl sie Stauden sind, im Herbst umgesetzt, da sich ihre Feinwurzeln nur im Herbst erneuern. Für Baum- oder Strauchpfingstrosen gilt diese Pflanzzeit ohnehin. Pfingstrosen haben ganz empfindliche Wurzeln, die sehr leicht abbrechen.

Die Pracht von Baumpfingstrosen leidet leider beim Umsetzen oft ganz erheblich.

Mit Ein- oder Zweijährigen, die sich selbst aussäen, zieht man um wie mit Stauden. Hier wird man in der Regel mit einigen wenigen Exemplaren “von vorne anfangen”. Die schwerwiegenden Einbußen, die man hier erleidet, sind entweder zeitweilig oder auf Dauer. Der neue Standort muß dem Pflanzentypus liegen. Ich hatte zum Beispiel herrliche Fingerhut- und Akeleienbestände. Mein alter Garten bot viel Halbschatten. In einem vollsonnigen Garten werden diese Arten hingegen nicht viel hermachen...

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