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Sträucher und Bäume kann man natürlich nur bis zu einer gewissen Größe noch selbst umpflanzen. Für ältere Exemplare bräuchte man einen teuren Auftragsdienst. Ich versuche immer, so viel wie möglich vom Wurzelballen inklusive Erde zu erhalten, so daß die Feinwurzeln nicht komplett absterben.
Stauden umzusetzen, ist zwar einerseits aufgrund ihrer Größe und des meist irrelevanten Altersfaktors relativ unproblematisch. Jedoch muß man streng auf Feuchtigkeit achten, da man Stauden im Frühjahr umsetzt. Im ersten Jahr muß viel gegossen werden.
Es gibt Einzelfälle, die besonders problematisch sind. Herkömmliche Pfingstrosen werden, obwohl sie Stauden sind, im Herbst umgesetzt, da sich ihre Feinwurzeln nur im Herbst erneuern. Für Baum- oder Strauchpfingstrosen gilt diese Pflanzzeit ohnehin. Pfingstrosen haben ganz empfindliche Wurzeln, die sehr leicht abbrechen.
Die Pracht von Baumpfingstrosen leidet leider beim Umsetzen oft ganz erheblich.
Mit Ein- oder Zweijährigen, die sich selbst aussäen, zieht man um wie mit Stauden. Hier wird man in der Regel mit einigen wenigen Exemplaren “von vorne anfangen”. Die schwerwiegenden Einbußen, die man hier erleidet, sind entweder zeitweilig oder auf Dauer. Der neue Standort muß dem Pflanzentypus liegen. Ich hatte zum Beispiel herrliche Fingerhut- und Akeleienbestände. Mein alter Garten bot viel Halbschatten. In einem vollsonnigen Garten werden diese Arten hingegen nicht viel hermachen...
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