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Peters Gartenseiten
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Der Ersatzgarten

Hat man den Ersatzgarten gefunden, stehen neue Probleme an.

In meinem Fall waren die Beete pflanzbereit und es war schöner, lockerer und fruchtbarer Boden vorhanden. Die Umpflanzaktionen liefen weitgehend problemlos.

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Omas Garten in Hölzenhausen nahm meine Pflanzen auf. Hier ein Bild aus dem Mai 2004.

Leicht kann es sich jedoch so entwickeln, daß Ihnen die Zeit fehlt, dem Ersatzgarten die nötige Pflege zukommen zu lassen. Sie sind aufgrund Ihres Umzugs mit anderen Dingen beschäftigt. Und wenn Sie mal Zeit haben, regnet es vielleicht oder es ist unerträglich heiß.

Was in einem Garten bei mangelnder Pflege und mangelnder Zeit passiert, weiß jeder Gartenbesitzer.

Das Unkraut nimmt schnell überhand. Das ist nicht nur lästig, sondern kann empfindlicheren Zierpflanzen so sehr Licht und Raum nehmen, daß diese eingehen.

Schädlinge können ungehindert vorgehen. Auf Schneckenfraß wird nicht kontrolliert. Lausbefall nicht rechtzeitig bekämpft.

Die ärgste Plage waren bei mir Wühlmäuse. Sie haben mir in einem Winter buchstäblich mehrere hundert Tulpenzwiebeln gefressen. Tulpen, die ich über Jahre hinweg gehegt und gepflegt hatte, ausgegraben, sortiert, getrocknet, gelagert und bei empfindlich kaltem Novemberwetter wieder gesetzt habe. Auch manch andere Pflanze fiel den Wühlmäusen zum Opfer.

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Im Juni 2005 sind die Rosen und Rosenbegleiter bereits sehr dicht gewachsen.

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Ein weiteres Problem stellen die Umweltbedingungen (“Mikroklima”) des Ersatzgartens dar. Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit und Bodenbeschaffenheit können so stark vom angestammten Garten differieren, daß einige Pflanzen es nicht überleben. (Oder waren es auch wieder die Wühlmäuse?)

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