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Veere
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Veere. Auf die Fotos klicken, um zur Bilderstrecke zu kommen (7 Fotos).

Veere ist für mich die attraktivste Stadt auf der Halbinsel Walcheren und sicher eine der schönsten Städte der Niederlande überhaupt.

Veere wurde im Krieg nicht so stark beschädigt wie viele andere holländische Städte. Viel historische Bausubstanz ist erhalten geblieben.

Die Lage am Veersemeer (einem ehemaligen Meeresarm, nach dem Bau des Dammes 1961 nur noch ein Binnenmeer) verschafft der Stadt einen tollen Yachthafen.

Und schließlich ist es das unvergleichliche Flair der Altstadt mit ihren schmalen Gassen, ihren zahlreichen Läden, Cafés, Bistros und Restaurants, das den Reiz von Veere ausmacht. Dabei wirkt das gesellige Treiben am Yachthafen nicht touristisch, sondern authentisch.

Neben Ribeauvillé im Elsass, San Gimignano in der Toskana und Avignon in der Provence ist Veere eine der vier Städte in Europa, zu denen ich aus einem inneren Antrieb heraus immer wieder hin muss. Als ich das erste Mal das Zimmer in dem alten Haus am Hafen betrat, wo wir untergebracht waren, hatte ich sofort das Gefühl: ‘Hier bin ich zu Hause.’


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In der Altstadt von Veere. Im Hintergrund das Campveerse Toren.

Aktivitäten in und um Veere


Veere ist ideal geeignet für Spaziergänge. Dabei kann man viel entdecken wie z.B. die Türschilder über vielen Eingängen (siehe Fotostrecke).

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Türschilder in Veere. Auf die Previews klicken (4 Fotos).

Man kann auch ein Stück am Veersemeer entlang wandern oder eine Rundfahrt mit dem Schiff buchen.

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Die mittelalterliche Tradition Veeres tritt einem auf Schritt und Tritt entgegen.

Wer etwas weiter hinaus will, kann an den Damm fahren, der 1961 gebaut wurde, um das Veersemeer von der Nordsee abzutrennen. Von der Straßenseite  aus sieht der Damm mit seinem riesigen Parkplatz und dem trostlos wirkenden Restaurant recht unansehnlich aus. Hinter dem Damm öffnet sich jedoch herrlich die Nordsee mit dem sogenannten Roompot-Gebiet. Dort entstand das Bild auf der Leitseite  Reisetips.

Weitere Ausflugsmöglichkeiten auf Walcheren bestehen zu den anderen bekannten Orten wie Middelburg, Domburg oder Vlissingen. Alles ist mit dem Auto schnell erreichbar - oder natürlich mit dem Fahrrad!

 

Hotels

In Veere gibt es zwei Hotels, die die etwas gehobenere Nachfrage zu identischen Preisen unter sich ausmachen: das Campveerse Toren und das Hotel 't Waepen van Veere.

Das Hotel Campveerse Toren befindet sich in alten historischen Gemäuern, das Hauptgebäude ist im Turm. Wie das “Wappen von Veere” hat es ebenfalls ein erstklassiges Restaurant.

Das ganz besondere am Campveerse Toren ist das Frühstück im historischen Saal. Versuchen Sie, einen Platz in den Mauernnischen mit dem Blick über das Veersemeer zu ergattern. So werden Sie selten gefrühstückt haben!

Wir waren mit dem Campveerse Toren in jeder Hinsicht zufrieden. Ungewöhnlich fand ich nur die Erhebung einer sogenannten “Buchungsgebühr”.

Das Bed and Breakfast von Karin und Peter Crowther-Rusch gibt es leider nicht mehr. Die sehr netten Inhaber habe ich in Veere kennen-
gelernt. Ins Gespräch kamen wir - wie so oft - über meinen Hund Henry.

Restaurants

Neben den hochpreisigen Restaurants in den Hotels gibt es noch einige andere Lokalitäten.

Ganz gut fanden wir das Restaurant de Peperboom.
Hier wie in ganz Veere muss man in der Saison unbedingt vorab reservieren.

Cafés

Besuchen Sie mal das edle d’Ouwe Werf auf der anderen Seite des Yachthafens. Die frischen Erdbeeren, mit Waffeln und Schlagsahne serviert, sind einfach deliciös. Auch das Ambiente mit Kunstgegenständen ist sehr anregend. Ein idealer Platz, um ein Buch zu lesen.

Ein weiteres Refugium zum Schreiben und Lesen habe ich im Garten von Suster Anna entdeckt. Der Garten ist etwas versteckt. Man muss durch das Bistro nach hinten durchgehen.

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