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Lago Maggiore

Piemont Cannobio

Abendstimmung in Cannobio. Blick nach Südosten auf den Lago Maggiore.

Die Region Piemont ist eine der nördlichsten in Italien und damit eine der von Deutschland aus am nächsten gelegenen. Dennoch ist das Piemont in Deutschland lange nicht so bekannt oder populär wie z. B. die Toskana - und das völlig zu Unrecht. Im Gegenteil ist das Piemont landschaftlich unglaublich vielfältig und reizvoll, dabei aber touristisch noch nicht überlaufen. Das spürt man an moderaten Preisen und freundlichen Menschen.

Unsere Reise durch das Piemont vollzog sich in mehreren Etappen, die gleichzeitig auch die verschiedenen Gesichter dieser Region repräsentieren.

Lago Maggiore

Das Piemont beginnt hoch im Norden am Lago Maggiore (dt. Langensee), dem vielleicht schönsten der Oberitalienischen Seen.

Macht man Station am Lago Maggiore, fällt es schwer, sich für eine der zahlreichen Städtchen zu entscheiden, die entlang des Ufers liegen, vom schweizerischen Ascona bis zum mondänen Verbania auf der italienischen Seite.

Wir fanden, dass Cannobio, direkt hinter der schweizerisch-italienischen Grenze und etwa auf halber Höhe des westlichen Ufers, keine schlechte Wahl war. Hier geht es nicht so turbulent zu wie in weltberühmten anderen Destinationen des Lago Maggiore, jedoch authentischer und gelassener. Die notwendige Infrastruktur mit Hotels und Restaurants ist vorhanden, die grandiose Landschaft ohnehin.

Es gibt über die Stadt verstreut mehrere Hotels, wir entschieden uns für eine Bleibe in See-Nähe, das Hotel Cannobio. Damals keineswegs ein Luxus-Hotel, jedoch mit einer besonderen Attraktion, der Restaurant-Terrasse unmittelbar am See.

Inzwischen wurde das Hotel restauriert und mit
4 Sternen versehen. Demgemäß schossen die Preise nach oben. Laut Tripadvisor kann man jedoch jetzt mit gehobenem Komfort rechnen. Das Restaurant am Wasser gibt es aber offenbar (?) nicht mehr.

Traumhaft die Fahrt am See entlang Richtung Süden. Verbania, die Borromäischen Inseln - und dann auf der Autobahn tief in das Piemont hinein.


Piemont Stresa

Weiter im Süden des Lago Maggiore die Borromäischen Inseln. Hier der Blick von Stresa auf die Isola Bella (?). Von einem Besuch auf der Insel sahen wir ab, da starker und anhaltender Baulärm herüber drang.

Cannobio

Der kleine Hafen von Cannobio.

piemont_berge

Cannobio ist ein guter Ausgangspunkt für Abstecher in die Alpen. In den Wintersportorten ist im September natürlich gar nichts los.

Wir fuhren immer weiter in die Berge. Die Serpentinen waren bei Gegenverkehr wirklich beängstigend.

Da, wo die Straße in einem Bergdorf nicht mehr weiterführt und da, wo in diesem Dorf dann auch der letzte Fußpfad noch endet - da kehrte selbst Henry um.