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Die Piemont-Reise, die am Lago Maggiore begann und uns weiter über die Langhe und die itailienische Riviera führte, schlossen wir mit einer letzten Station im Aostatal ab.
Das waren noch mal ganz andere Eindrücke. Schneebedeckte Berge, bereits herbstlich anmutende Alpentäler und ein Wintersportort Courmayeur, der im September noch im idyllischen Tiefschlaf lag.
Am Ankunftstag in Courmayeur nachmittags diesiges Wetter. Schneeregen. Vom mediterranen Klima in Finale Ligure verwöhnt, weigerte sich Henry, aus dem Auto zu steigen. Immerhin hatten wir alle unbelegten Hotels zur freien Auswahl.
Am nächsten Tag klarte es auf und auf dem Weg Richtung St. Berhard-Tunnel, also wieder das Aostatal hinaus, bogen wir kurz vor Aosta beim Dorf Aymavilles in das Cogne-Tal ab. Dort gibt es beim Ort Pondel eine imposante Steinbrücke aus römischer Zeit, die über 50 m hoch über einen Wildbach führt. Auf der anderen Seite wanderten wie ein bißchen den Hang entlang und genossen die frische Herbstluft.
Die Rückfahrt nach Deutschland war damals nicht durch den Mont-Blanc-Tunnel möglich. Aufgrund des entsetzlichen Unfalls vom 24. März 1999 blieb der Tunnel drei Jahre gesperrt. Stattdessen nahmen wir die Route über den St. Bernhard-Tunnel und Montreaux. Wieder zuhause bewunderte ich auch die die Fahrleistung meines damaligen Passat TDI. Mit einer Tankfüllung von Turin in den Vogelsberg.
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