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Was müssen Sie beachten, wenn Sie Hunde mit nach England in den Urlaub nehmen wollen?

Im folgenden gebe ich die Regelungen wieder, wie sie bis zum 31.12.2011 galten und mache eine vorläufige Gegenüberstellung mit den neuen, wesentlich erleichterten Bestimmungen, die ab dem 1.1.2012 gelten und die Sie hier auf einer amtlichen Mitteilungsseite für Großbritannien nachlesen können.

Das wichtigste vorneweg: Quarantäne ist seit Jahren nicht mehr die Regel. Wollen Sie jedoch alle gesetzlichen Vorgaben erfüllen, müssen Sie gut planen.

Die folgenden Angaben sind ohne Gewähr, aber nach bestem Wissen und Gewissen wiedergegeben.

Einreisebestimmungen für Hunde
(bis zum 31.12.2011 und danach)


Die Kriterien, die ein Hund für die Einreise nach England erfüllen muss, sind folgende:

  • Unverändert: Implantierter Mikrochip. Der Chip muss zur sicheren Identifizierung des Hundes vor allen Behandlungen vorhanden gewesen sein.
     
  • Unverändert: Ein EU-Heimtierausweis muss vorhanden und korrekt ausgefüllt sein.
     
  • Bisher: Tollwutimpfung und von der Veterinärklinik Gießen im Blutbild nachgewiesene Antikörperbildung; das Blutbild muss mindestens ein halbes Jahr vor dem Tag der Einreise gemacht werden. In diesem Punkt gibt es die wichtigste Änderung, da ab dem 1.1.2012 die Frist auf 21 Tage reduziert wird und kein Blutbild mehr verlangt wird, sondern nur die Eintragung im Impfpass = Heimtierausweis.
     
  • Bisher: In einem Zeitraum von 24 - 48 Stunden vor der Überfahrt nach England muss eine Behandlung gegen Zecken und Würmer durchgeführt und dokumentiert sein. Achten Sie auf die exakte Angabe des Datums und der Uhrzeit. Die Zeckenberhandlung entfällt ab dem 1.1.2012. Die Frist für die Wurmbehandlung wurde auf 24-120 Stunden vor der Einreise verlängert.
     
  • Unverändert: Kampfhunde und deren Kreuzungen sind nicht erlaubt. Dabei kommt es auf die Definition der englischen Behörden an und nicht auf Bestätigungen über angebliche Friedlichkeit, die in Deutschland von wohlwollenden Tierärzten ausgestellt wurden. Hierbei hat sich zum 1.1.2012 nichts geändert.

Achtung: die Durchführung aller Vorschriften wird strengstens kontrolliert. Wenn Sie z. B. mit der Fähre übersetzen, müssen Sie den Hund schon im Hafen, in dem Sie die Fähre betreten, der Außenstelle der englischen Behörde vorführen. Im Hafen des Ankunftsorts wird erneut eine Kontrolle durchgeführt.

Leider haben die amtlichen Seiten der Britischen Botschaft ihre entsprechenden Informationen noch nicht vollständig aktualisiert (10.1.2012). Teilweise werden veraltete Informationen angeboten.

Das beste und vollständigste Dokument ist nach meiner Ansicht: das Pet Travel Scheme des britischen Landwirtschaftsministeriums, hier insbesondere der Abschnitt What pet owners need to do (in englischer Sprache). 

Mit dem Hund in England

Engländer sind sehr tierlieb. Es gibt auch keine Probleme, Hotels oder B&Bs zu finden, in denen Hunde willkommen sind. Natürlich ist dies unbedingt vorab zu klären. Im Hotel kann es dann aber sein, dass Sie den Hund nicht in den Frühstücksraum mitnehmen dürfen.

In Restaurants sind Hunde meistens nicht gestattet.  Rühmliche Ausnahmen bilden oftmals Pubs auf dem Land, in denen man auch speisen kann. Da viele Farmer ihre Hunde mitführen wollen, gelten hier andere Regelungen. Die vielen Bistros in den Ortschaften, über die die Wanderwege führen, machen normalerweise keinen Ärger, zumal man im Sommer meistens draußen sitzen wird.

“No go zone” sind leider auch die historischen Gärten wie Tintinhull. Die großen Landschaftsparks wie Stourhead sind in der Regel wiederum offen für Hunde.

Strände

Leidig sind die Probleme an den Stränden. In der Regel müssen Sie kleinere Strände bzw. die Randbereiche der großen Strände suchen, um mit Ihrem Liebling ans Meer zu können. Manchmal sind auch die frühen Morgen- und die Abendstunden erlaubt.

An den großen Stränden der Touristenhochburgen werden Sie oft kein Glück haben. Aber wer will da schon hin?

Auf nach England!

Letztlich gibt es aber nichts schöneres, als mit dem Hund über den Küstenwanderpfad zu ziehen, den Wind zu fühlen, den Blick über Meer und Landschaft schweifen zu lassen und sich auf die nächste Einkehrmöglichkeit zu freuen.

 

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Der neue EU-Heimtier-
ausweis muss mit den richtigen, vollständigen und termingerecht eingetragenen Nachweisen mitgeführt werden.

England Bed and Breakfast for Garden Lovers

Dog-friendly Breaks in Britain 

Ein neuer Buchtitel, erschienen im November 2011 gibt Hinweise auf Übernachtungs-
Möglichkeiten mit Hunden. Laut Verlag wurden Plätze ausgesucht, wo Hunde nicht nur toleriert, sondern auch freundlich empfangen werden.
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zuletzt aktualisiert:
10. Januar 2012

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