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Was müssen Sie beachten, wenn Sie Hunde mit nach England in den Urlaub nehmen wollen?
Das wichtigste vorneweg: Quarantäne ist nicht mehr die Regel. Wollen Sie jedoch alle gesetzlichen Vorgaben erfüllen, müssen Sie langfristig planen, nach meiner Erfahrung durchaus bereits ein Jahr vor der Reise.
Die folgenden Angaben sind ohne Gewähr, aber nach bestem Wissen und Gewissen wiedergegeben.
Einreisebestimmungen für Hunde
Die Kriterien, die ein Hund für die Einreise nach England erfüllen muss, sind folgende:
- Implantierter Mikrochip.
- Tollwutimpfung und von einer Veterinärklinik im Blutbild nachgewiesene Antikörperbildung; das Blutbild muss mindestens ein halbes Jahr vor dem Tag der Einreise gemacht werden (da Ihre Hunde bestimmte Impfzyklen haben, komme ich auf die oben genannte Planungszeit von einem Jahr).
- Ein EU-Heimtierausweis muss vorhanden sein.
- In einem Zeitraum von 24 - 48 Stunden vor der Überfahrt nach England muss eine Behandlung gegen Zecken und Würmer durchgeführt und dokumentiert sein. Achten Sie auf die exakte Angabe des Datums und der Uhrzeit.
- Kampfhunde und deren Kreuzungen sind nicht erlaubt. Dabei kommt es auf die Definition der englischen Behörden an und nicht auf Bestätigungen über angebliche Friedlichkeit, die in Deutschland von wohlwollenden Tierärzten ausgestellt wurden.
Achtung: die Durchführung aller Vorschriften wird strengstens kontrolliert. Wenn Sie z. B. mit der Fähre übersetzen, müssen Sie den Hund schon im Hafen, in dem Sie die Fähre betreten, der Außenstelle der englischen Behörde vorführen. Im Hafen des Ankunftsorts wird erneut eine Kontrolle durchgeführt.
Informieren Sie sich bei der Britischen Botschaft über die aktuellen amtlichen Vorgaben.
Mit dem Hund in England
Engländer sind sehr tierlieb. Es gibt auch keine Probleme, Hotels oder B&Bs zu finden, in denen Hunde willkommen sind. Natürlich ist dies unbedingt vorab zu klären. Im Hotel kann es dann aber sein, dass Sie den Hund nicht in den Frühstücksraum mitnehmen dürfen.
In Restaurants sind Hunde meistens nicht gestattet. Rühmliche Ausnahmen bilden oftmals Pubs auf dem Land, in denen man auch speisen kann. Da viele Farmer ihre Hunde mitführen wollen, gelten hier andere Regelungen. Die vielen Bistros in den Ortschaften, über die die Wanderwege führen, machen normalerweise keinen Ärger, zumal man im Sommer meistens draußen sitzen wird.
“No go zone” sind leider auch die historischen Gärten wie Tintinhull. Die großen Landschaftsparks wie Stourhead sind in der Regel wiederum offen für Hunde.
Strände
Leidig sind die Probleme an den Stränden. In der Regel müssen Sie kleinere Strände bzw. die Randbereiche der großen Strände suchen, um mit Ihrem Liebling ans Meer zu können. Manchmal sind auch die frühen Morgen- und die Abendstunden erlaubt.
An den großen Stränden der Touristenhochburgen werden Sie oft kein Glück haben. Aber wer will da schon hin?
Auf nach England!
Letztlich gibt es aber nichts schöneres, als mit dem Hund über den Küstenwanderpfad zu ziehen, den Wind zu fühlen, den Blick über Meer und Landschaft schweifen zu lassen und sich auf die nächste Einkehrmöglichkeit zu freuen.
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