Peters

Garten- und Naturtagebuch

2010

2010/11

2011/12

2012/13

2013/14

 

Winter 2010/11

Der Winter fängt mit Schnee, mäßigem bis starkem Frost und einem eisigen Ostwind an. Man spricht vom kältesten
1. Dezember seit Menschengedenken.

gras_schnee

lavendel_schnee

“A winter’s day, in a deep and dark December.”

In den folgenden Tagen tiefer Dezember. Schnee, immer wieder Schnee. Und dieser frühe Wintereinbruch kommt nach einem langen, sehr strengen Winter 2009/10, der auf den auch schon recht strengen Winter 2008/09 folgte. Keine Spur von Klimaerwärmung.

Nach einer kurzen nasskalten Phase setzt anfangs der zweiten Dezemberdekade wieder Dauerfrost ein. Es folgen immer wieder teils heftige Schneefälle, darunter auch ein Schneesturm am 16. Dezember 2010. Experten sprechen mittlerweile vom kältesten Winter seit 40 Jahren und dem schneereichsten Dezember seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

garten_winter_2010_11_2

garten_winter_2010_11_3

hagebutte_winter_1

Für die Tiere draußen im Wald muss es jetzt sehr hart sein. Obwohl sie momentan noch reichlich angefressene Kalorien haben müssten. Für die Vögel habe ich im Garten reichlich Hagebutten. Ich stelle ihnen auch Futter hin. Es wird aber nicht viel abgeholt.

Nach einer kurzen und leichten Periode über 0° folgen an Heiligabend ein Temperatursturz und wieder starke Schneefälle.

hagebutten_frost_1

Zwischen den Jahren ruhiges, winterliches Wetter. Das Thermometer verharrt meist kurz unter 0°. An Silvester geht mit Rauhreif ein Jahr zu Ende, das rund 100 Tage Schnee gebracht hat.

Zur Theorie der angeblichen Erderwärmung passt das nicht. Überhaupt ist es seit Oktober 2009, von wenigen Unterbrechungen wie dem heißen Juli 2010 abgesehen, ziemlich kalt.

Was es in diesem Winter bisher kaum gab, waren klare und sonnige Tage. Am 5. Januar ein einziger solcher Nachmittag, ehe am folgenden Tag, Heilige Drei Könige, massives Tauwetter einsetzt. In den folgenden Tagen wird es fast vorfrühlingshaft mild und die Schneemassen tauen so schnell weg, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. –

Am 14. Januar 2011 geht die Welt unter.

”Jetzt und in der Stunde unseres Todes.”



salbei_schnee_1
blatt_schnee
mary_rose_schnee
Salbei, ein Rosenblatt und eine gefrostete Mary Rose - Blüte zeugen von einem empfindlichen Wintereinbruch.

garten_winter_2010_11
Verschneite Gartenwege.

garten_winter_2010_11_4

winter_2010

winter_2010_2
Im Dezember 2010 in meinem Garten.


 

Home