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Gartenkonzepte

Ein Garten kann für seine Besitzer unter ganz unter-
schiedlichen Aspekten stehen: Ästhetik, Freizeit, Erholung, Küche, Natur... 

Praktisch gesehen erfordert jedes Gartendesign, jedes Konzept viel Zeit und Geduld. An teils verschüttete und in fast archäologischer Arbeit freizulegende Strukturen anzu
knüpfen, wie in unserem Fall, macht es nicht leichter. Es erweist sich als mühsamer als gedacht, aus einer unkraut-
durchwucherten Wiese einen Garten mit Blumen, Kräutern und Gemüse aufzubauen.

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Nach 3 Jahren kann man zum ersten Mal eine gewisse Linie erkennen gemäß der

Grundregel Nr. 1:
Die Zusammenstellung zueinander passender Pflanzen

Harmonieren müssen dabei Form und Farbe.

Die ersten gelungenen Kombinationen bilden sich heraus:

Indianernessel - Jungfer im Grünen

Phlox - Gladiolen

Dahlien - Indianernessel - Roter Sonnenhut - Zinnien - Rudbeckia

Ein anderes Thema sind Rosenbegleiter. Gut sind die ersten Erfahrungen mit Storchschnabel, Katzenminze, Lilien und gewisse Mentha-Sorten. Toll im Frühling der Fingerhut.

In den nächsten beiden Jahren wird, neben der flächenmäßigen Erweiterung, weiter an Kombinationen gearbeitet. Die nächste Stufenleiter besteht dann in der

Grundregel Nr. 2:
In der Gesamtfläche ein ausgewogenes Bild von Farben und Formen herstellen

Insbesondere die Verteilung der Farben ist noch verbesserungsfähig. Weiße und rote Farben überall machen das Gesamtbild unruhig. Soll es beim bisherigen Leitschema des bunten Bauerngartens bleiben?

Die letzte Stufenleiter dann die

Grundregel Nr. 3:
Ein Garten, ausgewogen in sich, passend zum Haus und zum Anwesen, eingebettet in eine Gesamtkonzeption, idealerweise auch angepaßt an die landschaftliche Region

Einstweilen bin ich schon froh, das Unkraut unter Kontrolle zu bekommen und regelmäßig Schnittblumen für das Haus zu haben...

erstellt 1999

Schmetterlinge

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