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Ein Thema bei der Restaurier- ung des Gartens sind die
Zwiebelpflanzen. Auch hier besteht die "Grobarbeit" zunächst darin, den Zwiebel- pflanzen wieder Platz zu schaffen. Die schlimmste Sünde hatte darin bestanden, an der Südwest-Seite des Hauses den
Gelbfelberich sich ungehindert ausbreiten zu lassen. Abhilfe verschaffte 1997 der Spaten, eine einjährige Lagerung des "Erdaushubs", Aussonderung der Wurzeln des "Unkrauts" und sorgfältiges Ausreissen
neuer Gelbfelberich-Triebe.
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Dann wurden vorhandene Narzissen- und Tulpenzwiebeln erneut gesetzt und viele neue Tulpen hinzugekauft. Vor allem bei den Narzissen habe ich
Tochterzwiebeln gelöst und neu gesetzt.
Den Erfolg sieht man auf obigem Bild, im Mai 2000, also nach der Narzissenblüte, entstanden.
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Narzissen
Bei den Narzissen sehen wir erneut, mit wieviel Geschmack und Liebe der Garten einmal angelegt wurde. Zum Frühling 2000 kann ich mindestens
sechs Sorten unterscheiden, ohne selbst eine einzige
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nachgekauft zu haben. Schwierig ist es, die gelben mit langer Trompete zu bestimmen, von denen es viele fast identische im Handel gibt. Aber es gelingt,
folgende Sorten zu definieren:
Ice Follies - frühblühend, gekräuselte Nebenkrone, die am Anfang zitronengelb ist, später wie die Hauptkrone zu weiß verblasst
Golden Ducat - gefüllt blühend, goldgelb, neigt dazu, bei Regen und Wind umzufallen, aber wunderbar duftend und lange haltbar als Schnittblume.
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Tulpen
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Viele Tulpenzwiebeln mußten von zu festem Erdreich oder Grasnarbe befreit, über den Sommer gelagert und im Herbst in lockerer Erde neu
gesetzt werden.
Vorgefundene Sorten
Red Riding Hood - frühblühend, ganz apart, scharlachrot mit schwarzer Basis, auffällig purpur geädertes Laub.
Eine ganz wunderbare kirschrosa blühende Tulpe können wir nicht eindeutig bestimmen: es könnte "Attila", "Clara Butt" oder "Don Quicotte"
sein, alles Triumphtulpen.
Die Bildergalerie zeigt einige neue Sorten.
Nichts vergleichbares kann den Frühling mit einem solchen Feuerwerk von Farben und solch sattem, frischen Blattwerk wie Narzissen und Tulpen
einläuten. Zugleich sind die Zwiebelpflanzen äußerst pflegeleicht und krankheits- resistent.
Die größte Herausforderung im Bereich der Rabatten ist es, und dies stellt für mich den Übergang vom gutmeinenden
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Inimitable (Triumphtulpe)
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Amateur zum Profi dar, im selben Beet nach den Zwiebelpflanzen blühende Gewächse für den Sommer und weiter zum Herbst hin zu ziehen. Keine Jahreszeit
soll trist und farblos aussehen. Dabei darf auch nicht zu viel in den Boden eingegriffen werden, um die Zwiebeln nicht zu beschädigen. "Bodendecker" oder weit ausladende Gehölze fallen ganz aus. Meine ersten
Versuche sehen Rosen und Glockenblumen für den Frühling und Frühsommer sowie Hortensien und Lilien für den Hoch- und Spätsommer vor. Für den Herbst würden sich vielleicht Herbstanemonen anbieten.
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Eine nach Farbe und Form hervorragende Kombination: eine kirschrosa blühende Tulpe mit Traubenhyazinthen.
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Eine ländliche Gartenszene: erneut die erfolgversprechende Kombination von Tulpen und Traubenhyazinthen.
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Krokusse
Krokusse (eigentlich Knollenpflanzen) gehören zu den pflegeleichtesten und beständigsten Gartenpflanzen. Man kann sie
regelrecht "vergessen". Jährlich im Spätwinter / Vorfühling erinnern sie einen wieder an ihre Anwesenheit. Einige
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Sorten blühen aber nicht, wenn die Knollen nicht im Sommer trocken gelagert wurden.
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